Die anhaltende Eskalation der Gewalt berührt die Menschen in Palästina, Israel und der gesamten Region. Auch Talitha Kumi ist betroffen: Seit der Evakuierung am Samstag wird der Unterricht online fortgesetzt.
Nach den jüngsten Angriffen der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar 2026 hat sich die Sicherheitslage in der gesamten Region deutlich verschärft. Raketenalarme, militärische Auseinandersetzungen und die anhaltende Unsicherheit prägen den Alltag der Menschen. Nicht nur im Iran und Israel, sondern auch in Palästina und in den Nachbarländern. „Die aktuelle Entwicklung im Nahen Osten bewegt uns zutiefst. Wir trauern um die Opfer der Gewalt und hoffen inständig auf ein baldiges Ende der Feindseligkeiten.“, so Dr. Ulrich Schöntube, der Direktor des Berliner Missionswerkes, des Schulträgers.
Aufgrund der angespannten Sicherheitslage wurde Talitha Kumi am Samstagvormittag evakuiert. Seitdem findet der Unterricht online statt. Alle Lehrerinnen und Lehrer arbeiten von ihren Wohnungen aus, um unnötige Bewegungen im Land zu vermeiden, wovon dringend abgeraten wird. Der Nahostreferent des Berliner Missionswerkes, Dr. Simon Kuntze, steht in engem Kontakt mit Birger Reese, dem Schulleiter von Talitha Kumi. „Er hat mir versichert“, so Dr. Kuntze, „dass sich die Lehrerinnen und Lehrer wie auch die Familien bisher sicher fühlen.“ Wie lange die Kämpfe und damit die Gefahr durch iranische Raketen anhalten werden, lässt sich derzeit nicht absehen. „Unser Mitgefühl gilt allen, die vor Ort ausharren und unter den Folgen des Konflikts leiden“, betont Direktor Dr. Ulrich Schöntube.
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